Im ersten Teil meines Blogs möchte ich euch gerne einen Einblick verschaffen, wie die Idee zur Gründung eines Tierschutzhofes entstand und was mein Border Collie damit zu tun hat.


Wie fast jedes Kind träumte ich von einem Hund, der mir leider aufgrund Allergien, im Elternhaus verwehrt bleiben sollte. Ende dreißig war es dann soweit und Luke zog ein. Ein kleiner verspielter, im Panda-Kostüm getarnter, Border Collie. Ich entdeckte sein kleines süßes Gesicht auf einem Bild und kontaktierte den Pferdehof. Mutter Australian Shepherard und Vater eindeutig Border Collie aus der Arbeitslinie.


[Achtung Ironie] Nach einem ersten kurzen Besuch, hatte er bereits mein Herz gewonnen und dem Einzug stand nichts mehr im Wege. In der einen Woche zwischen Erstbesuch und Einzug, konnte ich mich gründlich vorbereiten. Das wichtigste war natürlich rassegerechte Auslastung, also ordentlich auspowern und arbeitslos darf ein Border Collie auf keinen Fall sein. Wenn das so viele Hundebesitzer und Hundetrainer sagen, dann muss das doch stimmen. [Achtung Ironie zu Ende].


Das schmerzhafte Ergebnis nach 7 Monaten, war ein komplett überreiztes Häufchen Elend mit einem hündischen Burnout. Wie aus einem überreizten, hyperaktiven und hochsensiblen Hund ein liebevoller, verspielter und natürlich frecher Hund wurde, erfahrt ihr in meinem Blog [#Hundetraining]


Eins sei nur noch erwähnt, unser Weg war steinig und oftmals war ich der Verzweiflung nah. Ich habe durchgehalten und zum Glück hatte ich die finanziellen Möglichkeiten, flexible Arbeitszeiten sowie mobiles Arbeiten.